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Rasenkrankheiten: Schneeschimmel, Rotspitzigkeit, Hexenringe

Ein gut gepflegter Rasen wächst kräftig und macht seinem Besitzer viel Freude. Anders ist es, wenn plötzlich kahle Stellen auftreten, das Gras braun wird oder regelrechte Hexenringe erscheinen. Diese Symptome zeigen sich bei Rasenkrankheiten.

Rasenkrankheiten sollten nicht mit der chemischen Keule behandelt werden. Viele Erkrankungen werden durch die Bodenbeschaffenheit begünstigt. Um den Rasen nachhaltig zu behandeln, ist es notwendig, die Ursachen der Krankheiten zu beseitigen. Sonst treten sie schon nach kurzer Zeit wieder auf.

Es gibt eine Vielzahl von Rasenkrankheiten, die der Grünfläche zusetzen und sie unansehnlich machen. Zu den verbreitetsten Erkrankungen gehören:

  • Blattfleckenkrankheit,
  • Rotspitzigkeit,
  • Schneeschimmel,
  • Hexenringe.

Blattfleckenkrankheit

Die Blattfleckenkrankheit ist harmlos, zeichnet aber ein unschönes Rasenbild. Die Halme weisen kleine Flecken in Brauntönen auf. Diese wirken wie Brandflecken. Die sehr verbreitete Krankheit entsteht vorrangig bei Staunässe, festem Lehmboden und zu geringer Luftzirkulation.

Um die Blattfleckenkrankheit zu beseitigen, muss der Boden bearbeitet werden. Eine sinnvolle Methode ist das Vertikutieren mit anschließendem Sanden oder das regelmäßige Aerifizieren. Dadurch wird der Boden aufgelockert und belüftet. Die Luft zirkuliert besser, das Wasser fließt ab.

Rotspitzigkeit

Die Rotspitzigkeit ist ein Pilzbefall, der sich in kreisförmigen, rötlichen Verfärbungen der Rasenfläche zeigt. Das Gras stirbt ab und hinterlässt Erdflecken, die nach und nach wieder zuwachsen. Die Rasenkrankheit ist relativ verreitet und befällt vorrangig strapazierten Rasen. Sie tritt im Sommer und Herbst auf. Ursachen sind ein zu feuchter Boden und Stickstoffmangel.

Rotspitzigkeit zu beseitigen, ist eine Herausforderung. Zum einen sollte die Bewässerung reduziert werden. Zum anderen sollte der Rasen mit Stickstoffdünger gestärkt werden, da Nährstoffe fehlen. Allerdings darf die Sonne nicht zu stark sein, da sonst Brandflecken entstehen können. Die Dosis muss außerdem vorsichtig angepasst werden, da bei zu viel Stickstoff andere Rasenkrankheiten entstehen können.

Tipp: Wenn die Rotspitzigkeit sich nicht beseitigen lässt, sollte die Aussaat von strapazierfähigerem Rasensamen ins Auge gefasst werden.

Schnesschimmel

Schneeschimmel ist in Deutschland die vielleicht häufigste Rasenkrankheit. Sie zeigt sich vorrangig im Frühjahr und Herbst durch braun-rote Kreise, die wachsen und sich vermehren. Prägend sind die Ränder, an denen die Halme schleimig wirken. Die Pilzerkrankung schädigt den Rasen nachhaltig und entsteht vor allem auf feuchten Böden und auf überdüngten Rasenflächen. Vereinzelt kann auch ein zu alkalischer Boden Ursache sein.

Um den Schneeschimmel zu bekämpfen, muss die Ursache der Erkrankung beseitigt werden. Vertikutieren, Belüften und Sanden sind wichtige Gegenmaßnahmen. Beim Düngen sollte auf Stickstoffdünger verzichtet werden. Da feuchter Boden besonders betroffen ist, kann es im Einzelfall ratsam sein, eine Drainage zu legen oder ggf. Hindernisse zu entfernen, die den Wasserablauf verhindern.

Hexenringe

Ein weiteres Phänomen, das immer wieder auf Rasenflächen auftritt, sind Hexenringe. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, die kreisförmige Ringe bildet. Das Kreisinnere wird dabei angegriffen und das Gras stirbt je nach Pilzart sogar ab. Da die Pilze Stickstoff bilden, wächst an den Rändern das Gras schneller als auf der restlichen Fläche. So entstehen die Ringe.

Um Hexenringe zu beseitigen, sollte zunächst der Nährstoffgehalt des Bodens durch vorsichtiges Düngen verbessert werden. Gleichzeitig darf der Boden nicht zu feucht sein und Rasenfilz muss unbedingt beseitigt werden. Vertikutieren und Belüften sowie anschließendes Sanden sind geeignete Gegenmaßnahmen. Bei hartnäckigen Fällen muss der Boden vorsichtig abgetragen werden, um alle Pilzsporen zu beseitigen.