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Welche Rasensorten für welchen Zweck?

Eine saftig grüne Wiese erfreut jeden Menschen. Doch nicht jede Rasensorte wächst und gedeiht überall gleich gut und nicht jede Rasensorte ist für jeden Zweck geeignet. Ein Fußballplatz benötigt einen anderen Rasen als die Kräuterwiese am Teich oder der Rasen unter der Kinderschaukel. Die gängigsten Rasensorten sind:


  • Zierrasen,
  • Gebrauchsrasen/Spielrasen,
  • Schattenrasen,
  • Landschaftsrasen
  • Sportrasen/Golfrasen,
  • Magerwiese/Kräuterwiesen

Hinweis: Sowohl der Englische Rasen als auch Rollrasen bzw. Rasenplatten sind keine Rasenarten. Der Englische Rasen ist ein sehr kurzer und pflegeintensiver Rasenschnitt. Rollrasen und Rasenplatten sind in verschiedenen Rasenarten erhältlich und eine Alternative zur Rasensaat.

Zierrasen

Wenn eine Grünfläche einfach nur makellos schön aussehen soll, ist Zierrasen die beste Wahl. Diese Rasenart eignet sich für Flächen, in einem satten Grün erstrahlen sollen, ohne dass Unkraut oder Kräuter dazwischen stehen. Das Gras wächst zart und dadurch optisch schön, aber die Halme sind wenig robust. Daher benötigt ein Zierrasen viel Pflege durch regelmäßiges Mähen, Düngen und Vertikutieren. Leider hat die Schönheit einen großen Nachteil: Der Rasen ist empfindlich und darf nur gering belastet werden.

Gebrauchsrasen und Spielrasen

Eigentlich sind Gebrauchsrasen und Spielrasen zwei verschiedene Rasenarten. In der Funktion sind sie aber fast identisch. Sie sind in heimischen Gärten weit verbreitet, weil sie einerseits ein sattes und dichtes Grün ausbilden und andererseits sehr strapazier- und regenerationsfähig sind. Mäher, Vertikutierer und Dünger kommen zum Einsatz, der Pflegeaufwand ist aber gegenüber einem Zierrasen deutlich geringer.

Auf einem Gebrauchsrasen können sommerliche Kaffeerunden ebenso stattfinden wie Grillabende. Der noch robustere Spielrasen ist erste Wahl, wenn Kinder beispielsweise gern die Schaukel im eigenen Garten nutzen oder dort regelmäßig Fußball spielen.

Schattenrasen

Unter dichten Bäumen oder an der Nordseite von Gebäuden ist der Lichteinfall sehr gering. Dadurch kann ein normaler Rasen kaum zu einer kräftigen Grünfläche heranwachsen. Es fehlt einfach Licht als Wachstumsimpuls. Zudem bildet sich durch die geringere Verdunstung schneller Staunässe. Um bei diesen Verhältnissen einen schönen Rasen genießen zu können, ist Schattenrasen eine gute Wahl. Die Rasensamenmischung besteht aus speziellen Samen, die weniger Licht zum Wachsen benötigen und weniger anfällig gegenüber Krankheiten sind.

Landschaftsrasen

Auf öffentlichen Grünflächen wird in der Regel Landschaftsrasen genutzt. Dieser ist mit und ohne Kräuteranteil erhältlich und zeichnet sich durch ein langsameres Wachstum aus. Der Vorteil: Der Pflegeaufwand ist geringer, da der Rasen weniger häufig und erst bei höheren Halmen gemäht werden muss.

Sportrasen/Golfrasen

Auf Sportflächen kommt ein Sportrasen oder Golfrasen zum Einsatz. Dieser bildet durch breitere Halme einen dichten Untergrund aus. Der Pflegeaufwand ist allerdings groß. Denn der Rasen muss stetig kurz gehalten werden und immer wieder mit einem Vertikutierer und Dünger optimiert werden, damit er die Belastung durch den Sport auffangen kann. Dafür wächst Sportrasen schneller und ist gegen Rasenkrankheiten weniger anfällig.

Magerwiese/Kräuterwiesen

An Biotopen oder auch im Garten für die heimische Küche können Magerwiesen oder Kräuterwiesen angelegt werden. Dazu eignen sich Samenmischungen, die einen variablen Anteil von Rasensamen enthalten, aber ebenfalls einen großen Anteil an Kräutern und Wildblumen beinhalten. Solche Magerwiesen bzw. Kräuterwiesen sind ideal, um einen farbenprächtigen Blütenteppich als Rasenersatz anzulegen.

Der Pflegeaufwand und die Ansprüche dieser Rasenart sind äußerst gering. Die Vorteile überwiegen. So bieten die Mischungen Kräuter wie bspw. Estragon, Salbei oder Basilikum für die eigene Küche und sind nebenbei ein Paradies für Bienen und andere Insekten. Eine solche Kräuterwiese gedeiht sogar auf nährstoffarmen Böden, was in der eigentlichen Bezeichnung Magerwiese deutlich wird. Nachteil: Die Rasenfläche ist wegen des relativ hohen Wuchses nicht anders nutzbar.